Aktuelles

Die internationalen Projekte der Sportjugend Berlin umfassen sowohl Jugendbegegnungen als auch den Fachkräfteaustausch. Durch die internationale Vernetzung agiert die Sportjugend Berlin oft als Partner bzw. Teilnehmer in europäischen und anderen internationalen Maßnahmen um die Partnerschaften nachhaltig und persönlich pflegen zu können. Dabei legt die Sportjugend Berlin großen Wert darauf, dass alle Projekte entweder aufgrund der Förderbedingungen oder durch die Intention des internationalen Partners  pädagogisch qualifiziert begleitet werden und dem non-formellen Lernsetting entsprechen.

 

 

48. Deutsch-Japanischer Simultanaustausch 2021

In der Woche vom 25.07. bis 01.08.2021 haben in diesem Jahr sechs Jugendliche aus Berlin am 48. Deutsch-Japanischen Simultanaustausch teilgenommen.

Auch wenn dieser im Vorjahr abgesagt wurde und die Covid-19 Pandemie noch nicht überstanden ist, konnte er dieses Jahr in einem digitalen Rahmen stattfinden. Neben dem zentralen Programm auf beiden Seiten, dass zum einen durch die JJSA und zum anderen die DSJ organisiert wurde, gab es auch Programmtage, die durch die Jugendlichen selbst organisiert wurden. Hier war es den Jugendlichen selbst überlassen, wie diese gestaltet werden sollten. Die japanischen und deutschen Jugendlichen erarbeiteten ein umfangreiches digitales Programm zum Jahresthema Inklusion und Sport für ihre jeweilige japanische/deutsche Partnergruppe. Die digitale Austauschwoche erfolgte über digitale Meetings, bei denen sich die Jugendlichen, wenn auch 9000 km voneinander entfernt, per Videokonferenz gegenüberstanden. Trotz des digitalen Formats wurde ein vielseitiger Dialog zwischen den Jugendlichen mit der Unterstützung von Dolmetscher:innen ermöglicht.

Neben Sachvorträgen zum Jahresthema stand auch der kulturelle Austausch im Mittelpunkt. So gab es zahlreiche Sight-Seeing Formate und Workshops, bei denen kulturelle Differenzen thematisiert wurden. Besonders die zeitgleich stattfindenden Olympischen Spiele 2021 in Tokyo wurde zur Sprache gebracht und diskutiert. Neben dem Wissensaspekt sollte auch das Kennenlernen und der Spaß im Vordergrund stehen. Neben kurzen Einführungen in die jeweiligen Sprachen wurden auch zahlreiche Spiele gespielt, die durch die Dolmetscher:innen begleitet wurde. So verging eine Woche, die sich auf jeden Fall gelohnt hat. Es bleibt nun zu hoffen, dass die Jugendlichen hoffentlich im nächsten Jahr in den jeweiligen OUT-Maßnahmen die japanische/deutsche Kultur live miterleben können.