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Politischer Abend des Landesjugendrings Berlin

"Grenzen überwinden - Wie internationale Jugendbegegnungen Jugendliche mit Europa und der Welt zusammenbringen"

Jedes Jahr organisieren Berliner Jugendverbände etwa 130 internationale Jugendbegegnungen mit rund 3.500 Teilnehmenden. Der Politische Abend des Landesjugendrings am 9.10. hatte genau diese und deren möglichen Effekte zum Thema.

Die Veranstaltung begann mit einer allgemeinen Eröffnung durch den Landesjugendring und einer imponierenden Rede der Staatssekretärin für Jugend und Familie, Sigrid Klebba. Diese schaffte es, das Thema der Veranstaltung auf anregende Weise in den aktuellen politischen Kontext einzuordnen und interessante Denkanstöße geben: „Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben.“ Nicht zuletzt betonte Klebba, die in den 80er Jahren selbst bei Begegnungen in Georgien und Ungarn teilgenommen hat, durch dieses sehr gelungen ausgewählte Zitat von Alexander von Humboldt die Wichtigkeit der internationalen Arbeit und die Notwendigkeit einer Förderung.

Nach der Eröffnung der Veranstaltung hatten die Besucher/-innen in einer Kugellagerdiskussion die Möglichkeit, sich zu eigenen Eindrücken und gesammelten Erfahrungen auszutauschen. Im Anschluss daran konnte die Sportjugend Berlin, mit tatkräftiger Unterstützung unseres Vorstandsmitglieds Katharina Žuro, den Deutsch-Japanischen-Sportjugend-Simultanaustausch vorstellen. Durch die mehrfache Beteiligung in dem Projekt konnte Katharina den Zuhörern in den drei Gesprächsrunden sehr anschaulich beschreiben, welche Herausforderungen es im speziellen bei dieser seit 45 Jahren bestehenden Maßnahme zu meistern gibt und welche Erfahrungen in Bezug auf das „Überwinden von Grenzen und Barrieren“ am eigenen Leib erfahren wurden.
Zudem wurden internationale Maßnahmen in Ägypten, Israel, der Mongolei und Polen von anderen Trägern in der Internationalen Jugendarbeit vorgestellt.

Die Veranstaltung war eine tolle Plattform, sowohl für den Austausch von Erfahrungen mit anderen Trägern als auch für die Vorstellung unserer eigenen Internationalen Projekte.

Julia Roos