Projekte der Sportjugend Berlin

Die internationalen Projekte der Sportjugend Berlin umfassen sowohl Jugendbegegnungen als auch den Fachkräfteaustausch. Durch die internationale Vernetzung agiert die Sportjugend Berlin oft als Partner bzw. Teilnehmer in europäischen und anderen internationalen Maßnahmen um die Partnerschaften nachhaltig und persönlich pflegen zu können. Dabei legt die Sportjugend Berlin großen Wert darauf, dass alle Projekte entweder aufgrund der Förderbedingungen oder durch die Intention des internationalen Partners  pädagogisch qualifiziert begleitet werden und dem non-formellen Lernsetting entsprechen.

Berichte über vergangene internationale Projekte finden Sie im Archiv.

Vom 13. bis 23. Mai 2013 fand im Jugendferienpark Ahlbeck das inzwischen 3. Euro Camp der Sportjugend Berlin statt. Jeweils acht Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwischen 18 und 23 Jahren aus Polen, Lettland, Spanien, Dänemark, Schweden und Deutschland tauschten sich u.a. darüber aus, wie Nachhaltigkeit in der europäischen Kinder- und Jugendpolitik erzielt werden kann.

Das Programm bestand aus einem Mix aus Kultur, Sport und themenbezogenen Aktivitäten. Es wurden Expertenrunden und Workshops zu den Themen Cultural Identity, Health, Crossing Cultures, Bon Appetit, Sustainability und Participation durchgeführt. Neben sportlichen Aktivitäten auf dem Gelände des Jugendferienparks und am nahe gelegenen Ostseestrand, wurde ein Fahrradausflug nach Swinoujscie organisiert. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren aufgefordert, auch eigene Angebote zur Gestaltung des Euro Camps zu machen.

Das Euro Camp wurde finanziert über das EU- Programm „Jugend in Aktion“.

Im Rahmen des partnership building seminars "Let´s create an ETS community" hat die Sportjugend Berlin insgesamt sieben europäische Partner vom 27. April bis zum 4. Mai 2014 nach Berlin eingeladen, um non-formale Bildung durch Sport zu fördern und es in den jeweiligen lokalen Gemeinschaften voran zu treiben.

Die europäischen Partner haben vom gegenseitigen Austausch über Erfahrungen und Methoden der non-formalen Bildung durch Sport profitiert.

Die Sportjugend Berlin hat das Projekt in der eigenen Bildungsstätte durchgeführt, da es nicht nur ausgezeichnete Outdoor- sowie Indoormöglichkeiten für sportliche Aktivitäten bietet, sondern auch weil die Bildungsstätte ein Ort ist, an dem non-formale Bildung durch Sport alltäglich stattfindet. Schulklassen und andere Jugendgruppen (z.B. Vereinsmannschaften) werden hier zu Themen wie Sozialkompetenz-Training oder Konfliktbewältigung begleitet und ausgebildet.

Das Seminar hat insgesamt 6 Tage (plus An- und Abreisetag) in Anspruch genommen. Das Programm hat Theorie mit Praxis abgewechselt, so dass die Teilnehmenden neue Methoden kennen lernen und auch mitentwickeln konnten. Außerdem wurde ausführlich über das Konzept von non-formaler Bildung durch Sport diskutiert und die Teilnehmenden tauschten sich über praktische Erfahrungen aus.

Die folgenden Ziele wurden im Rahmen des Seminars verfolgt und auch zum größten Teil umgesetzt:

  • Förderung von non-formaler Bildung durch Sport in lokalen Gemeinschaften durch das Planen  von gemeinsamen zukünftigen Projekten 
  • Aufbau und nachhaltige Pflege eines europäischen Netzwerkes von Partnern, die gemeinsame Projekte durchführen und sich professionell austauschen
  • Qualifikation von Multiplikator_innen
  • gemeinsamer Austausch und Weiterentwicklung des Konzeptes "non-formale Bildung durch Sport"
  • Entwicklung von neuen "Übungen" bzw. Methoden für ein weiteres Handbuch (2. Ausgabe)

Vom 17. – bis zum 25. Mai fand in Lille, Nordfrankreich, ein internationaler Trainingskurs zum Thema „aktive Partizipation junger Leute in die Gesellschaft“ statt. Das Einbeziehen der Jugendlichen soll durch Sport und körperliche Aktivität erleichtert werden.

Ermöglicht wurde der Kurs durch die finanzielle Förderung durch das EU-Programm „Jugend in Aktion“ und die französische  Nichtregierungsorganisation „Histoire de Savoirs“.

An dem Projekt nahmen jeweils zwei bis vier Teilnehmer aus Frankreich, England, Deutschland, Spanien, Italien, der slowakischen Republik, Rumänien, der Türkei, Bulgarien und Portugal teil.

Grundlage des Projekts war die Arbeit mit non-formaler Bildung. Hierbei kommt es zu einem gezielten und selbstgesteuerten Lernprozess, welcher durch Freiwilligkeit gekennzeichnet ist. Es beinhaltet sowohl individuelles Lernen als auch das Lernen in der Gruppe.

Den insgesamt 29 Teilnehmern wurden somit wichtige Methoden und Strategien vermittelt in Bezug auf die Förderung der aktiven Partizipation junger Menschen in der Gesellschaft durch Sport.

Vom 06. bis 12. Oktober 2014 fand in Cluj Napoca in Rumänien ein Workshop zu dem Thema "Education through sport" statt. Die Veranstaltung diente als Einleitung und Weiterführung des „Education through sport“ Ansatzes. So wurden Übungen aus dem „Move and learn manual“ durchgeführt, welche als neue Methoden von den Teilnehmern in die eigene „toolbox“ übernommen wurden.

Zudem wurden die neuen Methoden des „Education through sport“ Ansatzes mit bekannten Methoden verglichen und von formal- und non-formal education sowie Sportaktivitäten abgegrenzt. Das Seminar war ein voller Erfolg – es entstanden nicht nur neue Freundschaften, sondern auch Pläne für neue Projekte des„Education through sport“ Anatzes.