Archiv SJB-Projekte

Die internationalen Projekte der Sportjugend Berlin umfassen sowohl Jugendbegegnungen als auch den Fachkräfteaustausch. Durch die internationale Vernetzung agiert die Sportjugend Berlin oft als Partner bzw. Teilnehmer in europäischen und anderen internationalen Maßnahmen um die Partnerschaften nachhaltig und persönlich pflegen zu können. Dabei legt die Sportjugend Berlin großen Wert darauf, dass alle Projekte entweder aufgrund der Förderbedingungen oder durch die Intention des internationalen Partners  pädagogisch qualifiziert begleitet werden und dem non-formellen Lernsetting entsprechen.

 In Anknüpfung an das Euro Camp 2010 plante die Sportjugend Berlin 2012 eine tri-nationale Jugendbegegnung mit den gleichen Partnern aus Polen und Litauen. Das „Lithuanian Youth Center“ (litauisches Jugendcenter) arbeitet in Vilnius mit Kindern und Jugendlichen zwischen drei und 27 Jahren. Der polnische Verein „tools“ (Werkzeuge) bietet in Warschau außerschulische Jugendarbeit für die gleiche Altersgruppe an. Zum Euro Trio kamen vom 06. bis 13 Mai 2012 acht Teilnehmende aus jedem Land nach Leba (120 km westlich von Danzig), um über die eigene Verantwortung als aktive europäische Bürger und Bürgerinnen zu diskutieren. Dabei ging es nicht nur um die unmittelbare Umgebung, sondern auch um den weitergefassten europäischen oder sogar globalen Kontext. Die Sportjugend Berlin und ihre Partner haben dazu Experten eingeladen, die den jungen Erwachsenen Informationen an die Hand gaben, um eigene soziale oder andere eigenständige Projekte durch zu führen.

Das Vorbereitungstreffen für das Euro Trio fand zusammen mit dem polnischen und litauischen Partner vom 30. März bis 01. April 2012 in Leba statt. Das Projekt wurde vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk (DPJW) gefördert.

 Rund 100 junge Erwachsene aus über 70 Ländern hatten sich vom 19.-24. Juli 2011 in Tallinn, Estland zum European Youth Meeting (EYM) für nachhaltige Entwicklung eingefunden. Im Vorfeld des nächsten Klimagipfels wurde ein gemeinsames Statement der jungen Generation entworfen.


Dieses Statement wurde an internationale politische Entscheidungsträger herangetragen und sollte eine aktive Beteiligung der Jugend am politischen Entscheidungsprozess darstellen.
Auch die Sportjugend Berlin nahm mit zwei Teilnehmerinnen am EYM teil: Corinna Weiland, Teilnehmerin im Freiwilligen Sozialen Jahr beim Sportreff Karower Dachse e.V. und Maria Acs, Projektkoordinatorin für Freiwilligendienste und europäische Jugendarbeit bei der Sportjugend Berlin, diskutierten aktiv in Arbeitsgruppen zu Themen wie natürliche Ressourcen, Bildung, städtische Entwicklung, Abfall-Management u.a. mit. Daneben konnten die Teilnehmenden sich zu verschiedenen Kompetenz-Workshops wie bspw. allgemeine Methoden der Gruppenleitung oder Projektmanagement anmelden.


Die Motivation der jungen Menschen war sehr hoch und viele Diskussionen wurden in den Pausen fortgesetzt. Dadurch entstand eine Atmosphäre, die das Arbeiten in den Gruppen förderte und das gemeinsame Ziel, nachhaltige Entwicklung international zu fördern, immer wieder in den Vordergrund rückte. Tallinn als Kulturhauptstadt des Jahres 2011 bot zudem ein vielfältiges Angebot an Freizeit- und Kulturaktivitäten.


Die Sportjugend Berlin nutzte das internationale Netzwerk, um neue Partnerschaften zu knüpfen. Zukünftige internationale Projekte zum Thema nachhaltige Entwicklung sind bereits in Planung.

Maria Acs

Die Sportjugend Berlin ist in Zusammenarbeit mit dem Landessportbund Berlin seit vielen Jahren in der deutsch-israelischen Austauscharbeit aktiv. Es finden jährlich drei Maßnahmen statt die gemeinsam mit dem israelischen Partner, der Gemeinde von Jerusalem organisiert werden. Auch hier werden Jungendaustausche bzw. Fachkräfteaustausche durchgeführt. Im Jahr 2012 wurden zwei Delegationen hier in Berlin erwartet und eine deutsche Delegation fuhr im Herbst nach Jerusalem.

Vom 04. bis zum 06. Juni 2010 konnte die Sportjugend Berlin die Gruppenleiter des für den 12. bis 19. September geplanten Eurocamps zu einem vorbereitenden Treffen empfangen. Nela aus der Tschechischen Republik, Andrius aus Litauen, Patrycja aus Polen, Niels aus Dänemark, Alexandre aus Frankreich sowie Anna aus Deutschland werden im September jeweils acht Teilnehmerinnen bzw. Teilnehmer aus ihren Ländern bei dieser von Jugend für Europa geförderten internationalen Jugendbegegnung betreuen. Vertreter des Vorstands und der Geschäftsstelle der Sportjugend diskutierten mit den internationalen Gästen die Programmplanung des Eurocamps.

Die Gäste wurden mit beiden Veranstaltungsorten - dem Jugendferienpark Ahlbeck und der Bildungsstätte der Sportjugend Berlin - bekannt gemacht. In den intensiv geführten Diskussionen vereinbarten sie gemeinsam die nächsten Schritte zer Vorbereitung des Camps.
Die Gäste versprachen beim Abschied, mit hoch motivierten jungen Leuten im September wieder zu kommen und dem Eurocamp 2010 gemeinsam zum Erfolg zu verhelfen.

Jürgen Stein

Am Wochenende des 16.-18. Juli begrüßte die Sportjugend Berlin in ihrer Bildungsstätte am Olympiapark das internationale Team des EUROCAMP 2010 – Identify Yourself . Die Teamer aus Tschechien, Polen und Deutschland lernten sich nicht nur persönlich kennen, sondern nutzten die 2 ½ Tage auch um das Programm in Ahlbeck und Berlin intensiv vorzubereiten. Sie diskutierten die pädagogischen Konzepte wie z. B. die partizipative Methode „Open Space“, aber auch das sportliche Programm und die individuelle Aufgabenverteilung.

Von den Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter, die bereits im Juni vor Ort waren, vermeldeten erste Erfolge: Der Großteil der nationalen Teilnehmer-Gruppen steht bereits fest.

Das von „Jugend für Europa“ geförderte Projekt wird im September jeweils acht junge Erwachsene aus sechs verschiedenen Ländern willkommen heißen. Sie werden im Rahmen eines Open Space aktiv an der Themenauswahl der Workshops beteiligt und erhalten die Möglichkeit, eigene Programmpunkte mit zu gestalten.

M.Acs

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Union durch das Programm JUGEND IN AKTION finanziert. Der Inhalt dieses Projektes gibt nicht notwendigerweise den Standpunkt der Europäischen Union oder der Nationalagentur JUGEND für Europa wieder und sie übernehmen dafür keine Haftung.

Leider wurde das Rauschen des Meeres meistens vom Rauschen des Regens übertönt, als sich insgesamt 60 Teilnehmer zwischen 18 und 23 Jahren aus fünf Ländern der Europäischen Union im äußersten Nordosten der Bundesrepublik trafen, um Fragen zu Themen wie Europäische Identität und Partizipation zu diskutieren. In den Räumlichkeiten der Europäischen Begegnungsstätte und des Jugendferienparks Ahlbeck herrschte in der Woche vom 12. bis zum 19. September dennoch eitel Sonnenschein!

Eurocamp 2010 - Gruppenbild

Mit Kleinbussen oder mit der Bahn waren die Gruppen bestehend aus jeweils acht Jugendlichen plus Betreuer aus Polen, Litauen, Dänemark, Tschechien sowie Deutschland angereist und verbrachten eine Woche intensiven Austauschs in Ahlbeck und Berlin.

Aus einem einführenden Open Space entstanden zahlreiche Arbeitsgruppen, in denen es im weitesten Sinne um den Themenkomplex Europäische Identität und Partizipation ging. So fragte die Arbeitsgruppe „nationale versus europäische Identität“, wie sich die nationale Identität auf einzelne gesellschaftliche Bereiche wie bspw. Bildung, Integration oder auch Fremdenfeindlichkeit auswirkt. Kernfrage war, inwiefern eine nationale Identität hinderlich für eine gemeinsame europäische Identität ist.
Nach der Diskussion waren sich die Teilnehmenden einig: Die durch Sprache, Traditionen und Nationalstolz geprägte nationale Identität steht einer gemeinsamen europäischen, durch Geschichte, Menschenrechte, Toleranz, Religion, Solidarität aber auch Regulationen geprägten Identität nicht entgegen. Sie schafft vielmehr die Möglichkeit, sich eigener Traditionen bewusst zu werden, diese zu bewahren, zu pflegen und weiterzugeben und trotzdem aktiv am europäischen Geschehen teil zu nehmen.


In einer anderen Arbeitsgruppe ging es um Ausprägung von Freiwilligentätigkeit in den unterschiedlichen europäischen Nationen und deren Auswirkungen auf den Alltag. Die Gespräche zeigten, dass die Möglichkeiten zum freiwilligen Engagement in den einzelnen Ländern sehr ähnlich sind – Engagement im Sportverein oder anderen sozialen Einrichtungen wie bspw. der Seniorenhilfe – die Strukturen und Anreize allerdings unterschiedlich hinsichtlich Aufwandsentschädigung, Motivation, Alter, Unterstützung vom Staat oder Niedrigschwelligkeit der Angebote.


Festgestellt werden konnte auch, dass die Interessen aller Beteiligten bei der Abendgestaltung ganz ähnlich waren. Und so kam es nicht nur in Ahlbeck, sondern auch in Berlin, wo das Gelingen der Begegnung am letzten Abend mit einer Party gefeiert wurde, zu geselligem Beisammensein mit dem abschließenden Versprechen: Wir werden uns wieder sehen! Macht‘s gut und bis bald!


S. Lauriac

 

 

"Identify yourself" - zweites EUROCAMP der Sportjugend Berlin startet im Jugendferienpark Ahlbeck

Bei strahlendem Sonnenschein trafen am Sonntagnachmittag die Teilnehmerinnen  und Teilnehmer des 2. Europäischen Jugendcamps der Sportjugend Berlin in der Jugendbegegnungstätte in Ahlbeck ein. Die Teilnehmer zwischen 18 und 23 Jahren kommen aus fünf Ländern der Europäischen Union. Mit Kleinbussen oder mit der Bahn reisten die Gruppen mit jeweils acht Jugendlichen plus Betreuer aus Polen, Litauen, Dänemark, Tschechien und Deutschland  in Ahlbeck an.

Noch am Abend wurde mit kleinen Kennenlernspielen das "Eis  gebrochen". Bis zum 19. September werden sich die jungen Leute mit den Themen Europäische Identität und Partizipation, in verschiedenen Workshops, beschäftigen. Fragen, die diskutiert werden, sind u.a.: Wie sieht eine europäische Identität aus? Fühlst du dich als Europäer? Wie sieht Europa bei dir zu Hause aus?

Die Campsprache ist Englisch. Neben den Workshops wird es auch ein abwechslungsreiches kulturelles und sportliches Programm geben.

An dieser Stelle werden wir in den nächsten Tagen regelmäßig über den Verlauf des Eurocamps informieren und sicher interessante Impressionen beifügen.

The 2nd EUROCAMP "Identify Yourself", organized by the Sport Youth Berlin just started!

Accompanied by lovely sunshine on Sunday afternoon around 40 participants arrived at the European Youth Centre in Ahlbeck. They are coming from five different European countries: Poland, Lithuania, Denmark, Czech Republic and Germany. Some of them travelled by bus, others by train.

The ice-breaking, started right after dinner with a short introduction of the programme and several games for getting to know each other.

Until Sunday the 19th of September the participants are going to discuss and exchange ideas about the following topics: European identity and participation. In different workshops they are dealing with questions like: What is European Identity? Do you feel as a European citizen? How do you deal with these questions in your home country?

Beside the workshops there are going to be various cultural and sports-related offers as well as an excursion to Swinemünde in Poland. Some of the offers are led by the participants themselves.

You can follow our internet diary with the latest news about the camp on our website including pictures that are showing the good atmosphere we are sharing here.

Join us every day!!

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Union durch das Programm JUGEND IN AKTION finanziert. Der Inhalt dieses Projektes gibt nicht notwendigerweise den Standpunkt der Europäischen Union oder der Nationalagentur JUGEND für Europa wieder und sie übernehmen dafür keine Haftung.

Zweiter Tag des Eurocamps: Regen und viel Spaß!

Am Vormittag fanden mehrere internationale Diskussionsrunden zu verschiedenen Themen statt. So stellten die Teilnehmer des Bodypaintingangebotes fest, dass Europa bunt und vielfältig ist. Bei diversen erlebnispädagogischen Spielen, wie beispielsweise "Magic-Stick" und "Pipeline", wurde allen schnell deutlich: Nur wenn alle gut zusammenarbeiten, kann die gestellte Aufgabe gut und schnell gelöst werden. Die Teilnehmer einer einzelnen Nation hätten allein keine Chance, die Aufgabe zu bewältigen. Eine europäische Lösung musste her und führte zum erwünschten Ziel.

Während der großen Strandolympiade regnete es zwar recht stark, allerdings war die Stimmung der Gruppe so gut, dass alle viel Spaß an den verschiedenen Stationen hatten. Spätestens beim anschließenden Limbotanzen wurde allen auch wieder richtig warm.

Ein gelungener Ausklang des zweiten Tages war dann der Internationale Abend, der von der litauischen und tschechischen Gruppe ausgerichtet wurde, um den anderen Teilnehmern ihr Heimatland vorzustellen. Es wurden Filme zu den jeweiligen Ländern gezeigt, kleine Spiele gespielt und sogar im Freien unter sternklarem Himmel heimische Tänze getanzt.

Sehr gelungen war das internationale Buffet, bei dem landestypische Speisen und Getränke angeboten wurden. Besonders beliebt waren zum Beispiel der Honigwein und das Kümmelbrot aus Litauen und dieKartoffelpuffer aus Tschechien. Da die Stimmung unter den Teilnehmern so gut war, fand im Anschluss daran spontan noch eine Disko statt.

2nd day of the EUROCAMP: It's rainy, but we have fun!

In the morning we had several international discussion rounds getting into the two main topics: European identity and participation.

The body painting and body percussion offer was great fun and showed diversity and different colours of Europe (see picture). Cooperative games like "magic-stick" and "pipeline" showed the necessity of team work, which can only be successful if everybody is getting involved. Therefore the group had to find a European solution.

During the sports tournament at the beach in the afternoon, the rain did not interfere with the fantastic mood and the motivation of the whole group. The participants had a lot of fun together. They were digging holes, hunting treasures and racing in different combinations. Finally the limbo dance revealed the talent and flexibility of many of them.

The 1st international evening was a total success. By presenting their countries with dances, videos and a quiz, the Lithuanian and the Czech group gave us a brilliant impression of their own country and their people.

The whole presentation was accompanied by delicious home made food and drinks, like wine made of honey, fried bread and crusty potatoe pancakes.

The night ended with dancing and having a great time together!

Dritter Tag im Eurocamp: Dieser Tag stand ganz im Zeichen von "Open Space" und viel Bewegung

Gleich nach dem Frühstück fand im Rahmen einer Open Space-Veranstaltung ein reger Austausch zu den Themen Europische Identität und Partizipation statt. Diese Methode bietet großen inhaltlichen und formalen Spielraum in der Behandlung der Themen an. Die Teilnehmer haben jederzeit die Möglichkeit Ideen in das Plenum einzubringen, die ihnen besonders am Herzen liegen. Dadurch bildeten sich schnell mehrere Diskussionsgruppen zu unterschiedlichsten Fragestellungen.

Folgende Fragen wurden u.a. in den internationalen Gruppen behandelt:
- European or global identity?
- How does participation influence the society?
- The effect of european sport events
- Integration through sports
- Why do people volunteer?
Zum Abschluss des Open Space wurden vor dem Hintergrund der vergangenen Diskussionen Titel für Workshops formuliert, die in den kommenden Tagen intensiver behandelt werden.

Ein Journalist der Ostseezeitung besuchte am Vormittag das Programm des Eurocamps, sprach mit Teilnehmern/-innen über die ersten Eindrücke. Am Donnerstag erscheint der Artikel im Regionalteil der Zeitung.

Am Nachmittag standen verschiedene sportliche Angebote der Teilnehmer (participant offer) auf dem Programm. So konnten man sich u.a. im Skateboarden, Ultimate Frisbee oder Street Dance ausprobieren.

Nach dem Abendbrot haben einige ihren freien Abend mit einem Tischtennisturnier verbracht.  Ein Großteil der Gruppe war noch wach um drei weitere Teilnehmer aus Polen zu begrüßen. 

3rd day of the EUROCAMP: It is all about "Open Space" and about being active!

Johannes, the facilitator introduced us to a new pedagogical method called "Open Space" dealing with the main topics. It is characterised by an open structure and  depends on the input of the participants who can share their own personal interests and passion with the group. After a short while several new "minor" topics were discussed in different discussion rounds. The following list shows some of the topics the participants were talking about:
- European or global identity?
- How does participation influence a society?
- The effect of European sport events
- Integration through sports
- Why do people volunteer?

We defined the workshop titles after several discussion rounds in order to find topics interesting enough for different workshop sessions.

A journalist from the Baltic sea journal (Ostsee-Zeitung) came to visit us and talked to some of the participants about their first impressions of the camp. The article is going to be published on Thursday in the regional section of the journal.

Later we had several participant offers in the afternoon: skate boarding, Ultimate Frisbee and Street Dance.

Ater dinner some of the participants enjoyed their free evening by joining a table-tennis tournament and welcoming the last three Polish participants that arrived quite late at night.

Vierter Tag im Eurocamp: Bei strahlendem Sonnenschein mit dem Fahrrad und per Schiff ins polnische Swinojuscie:

Bereits vor dem Frühstück waren Sportbegeisterte am Strand joggen oder begannen den Tag entspannt im Yogakurs.

Am Vormittag wurde konzentriert aber auch kontrovers in verschiedenen Workshops (Workshop-Session I) gearbeitet. Im Workshop "Economic problems in EU countries" wurde über die extremen Gehaltsunterschiede in den einzelnen Ländern der EU gesprochen. Aber auch über Korruption und den Generationenvertrag wurde diskutiert. Besonders gut besucht war der Workshop "European Dating Standard", bei dem u.a. Dating-Stratregien miteinander verglichen wurden.

Ein weiteres Thema lautete: "Integration issues in the EU: How do we relate as Europeans to other cultures and can we impose it on others?" Die gute Arbeit in den Gruppen wurde prompt mit strahlendem Sonnenschein belohnt.

Damit stand auch dem Ausflug nach Swinemünde (Polen) nichts mehr im Weg. Eine Hälfte der Gruppe fuhr mit Fahrrädern dorthin, die andere mit der Fähre. Im Hafen von Swinemünde wurde dann gewechselt.

Nach dem Abendbrot fand der zweite internationale Abend statt. Diesmal präsentierten sich die Teilnehmer aus Polen, Dänemark und Deutschland. Es wurde wieder Quiz gespielt, Filme gezeigt, nationale Köstlichkeiten gekostet und viel getanzt.

Das bunte Abendprogramm endete damit, dass sich einige der Teilnehmer bei Mondschein zum Erfrischen in die kalte Ostsee wagten, die wenige Meter vom Camp entfernt ist. 
Der vierte Tag im Eurocamp endete auch mit einer Disko, bei der nach internationalen Hits getanzt wurde.    

Even before breakfast sports enthusiasts went for a run on the beach or started their day with a relaxing yoga class.

During the morning the participants worked in different workshops (Workshop-Session I). The atmosphere was one of concentration and fruitful debate. The participants of the workshop "Economic problems in EU countries" discussed the extreme differences concerning payment for jobs in the different EU countries. Other topics were corruption or the intergenerational contract. In the most popular workshop titled "European Dating Standard" the participants compared different dating strategies.

Another workshop title was "Integration issues in the EU: How do we relate as Europeans to other cultures and can we impose it on others?" The good work in the groups was promptly rewarded with blazing sunshine.

After this the group went on a day trip to Swinemünde (Poland). Half the group went there by bike, the other half took the boat. In the harbour of Swinemünde the bikes were exchanged.

After dinner the second international evening took place. This time the participants from Poland, Denmark and Germany presented their countries. Once again the group was presented with quizzes, films, dances and delicious food.

The evening programme closed with some participants daring to take a swim in the cold Baltic sea, which is only a few metres away from the camp. The fourth day at Eurocamp ended with yet another disco with international hits.

Fünfter Tag des EURO CAMP… und die gemeinsame Zeit in Berlin

Der fünfte Tag ging erneut mit einer Workshop-Runde los. Während einige sich bereits den zweiten Tag dem gleichen Thema widmeten, beschäftigten sich andere mit einem vollkommen neuen Thema.
Nach den anstrengenden Diskussionen nutzten die meisten Teilnehmer/-innen am Nachtmittag die Möglichkeit sich sportlich zu betätigen. Den anfänglichen Regen überbrückten wir mit einem Tisch-Tennis-Turnier und danach wurde Beach-Fußball gespielt.

Im Anschluss gab es noch etliche „participant offer“, wie zum Beispiel den Lach-Club von Lasse, der sich die Stunde vor dem Abendessen köstlich amüsierte.

Am Freitag gegen 15h trafen wir in der Bildungsstätte der Sportjugend Berlin ein. Der ganze Tag stand unter dem Motto: Explore the city! (Entdecke die Stadt!) Die deutschen Teilnehmer hatten verschiedene Stadtrundgänge per Fuß und Fahrrad geplant. Danach wurde das Berliner Nachtleben erkundet. In der letzten Workshop-Session am Samstag wurde noch mal kräftig diskutiert, aber auch schon Präsentationen für den letzten Abend vorbereitet. Bevor es dann am Abend zur Abschlussparty kam, haben wir gemeinsam die gesamte Woche ausgewertet.

Unter dem Motto: „Change gender“ (Tausche das Geschlecht!) kamen die Männer als Frauen verkleidet und umgekehrt. Mit einer großartigen Abschluss-Präsentation ließen wir die Woche noch ein Mal Revue passieren: Resultate der Workshops wurden von den Teilnehmern selbst vorgestellt, es gab eine Sound-Collage und auch einen 20-minütigen Film.

Der Abschied fiel uns schwer, aber wir werden uns wiedersehen! Macht´s gut und bis bald!

5th day of EURO CAMP… and our time in Berlin

The 5th day started with another workshop-session. A few participants continued their discussions on a more intensive level, others changed their subjects.

After these discussions a lot of us used the opportunity to get active again. We waited for the rain to stop by playing a table-tennis tournament. After that the weather allowed us to play beach-soccer as well. The afternoon continued with another round of participants offer. Lasse from Denmark, for example, leaded a laughing club and we had a lot of fun all together.

On Friday around 3 p.m. we arrived safely at the education centre of the Sport Youth. The whole day was designed to explore the city together. Therefore the German participants prepared different city tours by foot or bike. After that everybody dived into the exciting night life of Berlin.

During the last workshop session on Saturday morning there were still some interesting discussions, but we also prepared the presentations for the evening. The afternoon ended with the evaluation of the whole week.

On our farewell party we changed gender and all the men came wearing female clothes and vice-versa. Everybody presented his/her results and we had a great time to revue the whole week all together. The participants showed us their results of the workshops; there had been a sound-collage and a also a movie 20 minutes.