Förderprogramm ZI:EL+

Seit 2013 setzt die Sportjugend Berlin das Förderprogramm ZI:EL (Zukunftsinvestition: Entwicklung jungen Engagements) in den Berliner Sportvereinen und Sportverbänden erfolgreich um. Dabei steht die Förderung des jungen Ehrenamtes stets im Vordergrund.

Am 1. Januar 2016 startete das Förderprogramm ZI:EL+, mit dem Kerngedanken, Engagementbereiche mit neuen Zielgruppen weiterzuentwickeln.
Sportvereine und Sportverbände, die Mitglied im Landessportbund Berlin sind, können Anträge auf Fördergelder bei der Koordinationsstelle Engagementmanagement (Fabian Griebsch, 030 30 002 137, Fgriebsch@lsb-berlin.de) stellen.

Gefördert werden können Projekte mit Modellcharakter zur Stärkung des freiwilligen Engagements junger Menschen vorzugsweise für und mit folgenden Zielgruppen:

  • junge Menschen mit Behinderung (Inklusion)
  • junge Menschen mit Migrationshintergrund (Integration)
  • junge Menschen aus bildungsfernen Schichten (Partizipation)
  • junge Geflüchtete

Das Programm ZI:EL+ wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) aus Mitteln des Kinder- und Jugendplanes des Bundes (KJP). Daher sind neben den spezifischen Vorgaben des Förderprogrammes ebenfalls die Richtlinien des KJP gültig.

Förderprogramm ZI:EL Gruppr Rollstuhlfahrer

Engagementfördermöglichkeiten

Grundsätzlich sind folgende Engagementfelder über ZI:EL+ förderfähig:

Engagementförderung
& interkulturelle Öffnung
& Inklusion
& bildungsbenachteiligte Jugendliche
& junge Flüchtlinge

& neue Medien*
& Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt*
& Bildung für nachhaltige Entwicklung*
& Bindung und Aktivierung von ehemaligen Freiwilligen*
& Schiedsrichter/innen und Turnieroffizielle*
& Übungsleiter/innen und Trainer/innen*

* Eine Förderung ist nur in Verbindung mit neuen Zielgruppen möglich.

Förderprogramm ZI:EL

Koordinationsstelle Engagementmanagement (KEM)

Zur Umsetzung des Förderprogrammes ZI:EL in Berlin betreibt die Sportjugend Berlin gemäß der Konzeption der DSJ eine Koordinationsstelle Engagementmanagement (KEM). Zentrales Ziel ist es, innovative Projekte und Einzelmaßnahmen mit Modellcharakter zur Sicherung und Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements junger Menschen“ zu koordinieren und zu fördern. Dabei sind die Aufgaben der KEM im Einzelnen:

  • Qualifizierung und Beratung von Multiplikator/-innen zur Erschließung neuer Engagementbereiche,
  • Unterstützung von innovativem, bürgerschaftlichem Engagement,
  • systematische Kommunikation der Aktivitäten in diesem Bereich.