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„Wissenschaft trifft Praxis“

Zur Situation von Sinti und Roma - Chancen und Grenzen Sozialer Arbeit

Die Sportjugend Berlin und die GSJ – Gesellschaft für Sport und Jugendsozialarbeit laden am 1. Juni zu einer gemeinsamen Veranstaltung „Wissenschaft trifft Praxis“ ein. Titel des Vortrags des renommierten Soziologen der Pädagogischen Hochschule, Prof. Dr. Albert Scherr ist „Zur Situation von Sinti und Roma – Was kann soziale Arbeit leisten? Chancen und Grenzen der Arbeit“.

Viele in Berlin lebende Sinti und Roma leben in prekären Verhältnissen. Sie treffen auf erhebliche Vorbehalte bis hin zu handfesten Diskriminierungen im Arbeits- und Alltagsleben. Seit 2014 existiert bei der GSJ das Projekt [ankommen]. Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen aus Roma-Familien die Integration zu erleichtern.

Erreicht werden sie über mobile und hinausreichende Angebote direkt an den Wohnorten und Unterkünften. Zentrales Medium sind Sportangebote und deren Bildungspotentiale. Zugleich will das Projekt für die Situation der in Berlin lebenden Roma und Sinti sensibilisieren. Gerade auch weil deren Situation durch die Flüchtlingsthematik in den Hintergrund des gesellschaftlichen Diskurses zu rücken scheint.

Für unsere Veranstaltung „Wissenschaft trifft Praxis“ konnten wir den renommierten Soziologen Prof. Dr. Albert Scherr von der Pädagogischen Hochschule in Freiburg gewinnen. Prof. Scherr arbeitet bereits seit Langem zur Thematik und wird u.a. aus einem kürzlich abgeschlossenen Forschungsprojekt zur Situation von Sinti und Roma berichten, insbesondere über Diskriminierungserfahrungen und Bildungsprozesse sowie über Möglichkeiten sozialpädagogischer Hilfen.

Wann: Donnerstag, 1. Juni 2017, 18:00 Uhr

Wo: SportJugendBildungsZentrum Lücke, Lückstr. 18/19, 10317 Berlin

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Um Anmeldung bis zum 31.5. wird gebeten: martens@gsj-berlin.de