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44. deutsch-japanischer Sportjugend-Simultanaustausch ging mit der Sayonara-Party zu Ende

Ein bekanntes japanisches Sprichwort sagt: "Wer seine Kinder liebt, schickt sie auf Reisen.“ So eröffnete gestern DOSB-Präsident Alfons Hörmann seine Rede auf der alljährlichen Abschlussfeier des deutsch-japanischen Sportjugend-Simultanaustauschs, der Sayonara-Party, im Haus des Sports. Weiter ging er auf die herausragende Rolle der internationalen Jugendarbeit für die Völkerverständigung ein.

Der aktive Jugendaustausch mit Japan, dessen Abschluss nun zum wiederholten Male in Berlin stattfand, jährt sich dieses Jahr bereits zum 44. Mal. Am 16. August erfolgt die Heimreise der 82-köpfigen Delegation, die nach 17 erlebnisreichen Tagen nach Berlin gekommen war, um ihre Sayonara-Party auf der Terrasse des Landessportbundes Berlin e.V. zu feiern. In Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste wie Alfons Hörmann, Jan Holze, Tobias Dollase, Prof. Dr. Gudrun Doll-Tepper, Ralph Rose, Benjamin Folkmann, Lisa Druba, Claudia Zinke sowie der japanischen Delegationsleiter feierten die jungen Erwachsenen mit Sprachanimationsspielen sowie kreativen Tanzeinlagen ihren Abschied.

Ein besonderes Dankeschön gilt an dieser Stelle Detlef Huemke und dem Veranstaltungsteam des LSB, die alle Anwesenden kulinarisch verwöhnten, sowie dem SC Siemensstadt, der für das Programm und die Betreuung der japanischen Gäste aus Berlin und Brandenburg zuständig war.

Der japanische Delegationsleiter Kenji Ito zeigte sich gerührt und bedankte sich in seiner Abschlussrede bei der Sportjugend Berlin und den Gasteltern, die den Jugendlichen viele Einblicke in das deutsche Familienleben gewähren konnten.

Als dann um 22:30 Uhr die Party ihr Ende fand, wollte es noch niemand so richtig wahrhaben, die liebgewonnenen Personen aus dem Austausch verabschieden zu müssen. Nach vielen Tränen und Freundschaftsversprechungen ging es für die Teilnehmenden in ihr Hotel, um nach einer kurzen Nacht und einem gemeinsamen Auswertungsgespräch in Frankfurt am Main die Rückreise in die Heimat anzutreten.